Am World Rhino Day, dem 22.September 2025, schloss sich unser Team vonSAFARI FRANK einer außergewöhnlichen Gruppe von Naturschützern imGreaterKruger National Park an–für eine Operation, die ebenso emotionalwie notwendig war: das Abschneiden des Horns eines Nashorns.
Für viele Menschen mag der Gedanke, einem Nashorn das Horn zuentfernen, befremdlich wirken–und das ist verständlich. Doch solangeWilderei jedes Jahr Hunderte von Nashörnern im Kruger fordert, bleibt dasDehorning eine der wirksamsten Methoden, um diesen sanften Giganten dasLeben zu retten.
Warum die Trimmung des Horn so bedeutend ist
Trotz internationaler Handelsverbotetreibt die anhaltende Nachfrage nachNashornhorn weiterhin ein hochorganisiertes Netzwerk von Wilderern an.Zwischen Januar und Juni dieses Jahres wurden in Südafrika 195 Nashörnergewildert–und im Kruger Nationalpark verliert man seit 2020 durchschnittlichüber 400 Tiere pro Jahr.
Das Kürzen des Horns schadet dem Nashorn nicht. Der Eingriff ähnelt dem Schneiden eines Fingernagels: Ein Tierarzt betäubt das Tier, kürzt das Horn oberhalb der Wachstumszone, behandelt die Stelle, und nach etwa 20 Minuten steht das Nashorn bereits wieder auf und läuft davon. Das Horn wächst mit einer Rate von etwa sechs Zentimetern pro Jahr nach, sodass die Prozedur alle 18 Monate wiederholt werden muss.
Durch das Kürzen des Horns entziehen wir den Wilderern den Anreiz – und geben dem Nashorn damit eine reale Überlebenschance.

Unser Beitrag zum Schutz der Nashörner
Um diese Operation zu unterstützen, steuerte SAFARI FRANK R150.000 für das Horn Trimming selbst und weitere R150.000 für Waffen und Ausrüstung der K9 Anti-Wilderei-Einheit bei, die täglich im Einsatz ist.
CEO Johan Steenhuisen erklärte, dass die Unterstützung solcher Horntrimming-Initiativen zu den direktesten Möglichkeiten gehört, Nashörner in Reservaten wie diesen zu schützen. Doch das Engagement geht weit darüber hinaus – Ranger benötigen die richtige Ausrüstung, GPS-Halsbänder für ihre Hunde und Schutzausrüstung, um ihre gefährliche Arbeit effektiv und sicher auszuführen.
Für Frank, Mitgründer von SAFARI FRANK, war die Erfahrung zutiefst persönlich. Als ausgebildeter Safari-Guide beschrieb er, wie bewegend es war, ein Nashorn quasi ohne Horn zu sehen. Doch wenn dieser Verlust sein Überleben bedeutet, dann sei es ein Opfer, das sich lohnt. Die Operation erinnerte ihn daran, warum SAFARI FRANK überhaupt gegründet wurde – um Safaris zu einer Kraft des Guten zu machen.

Naturschutz in Aktion
Die Operation selbst war ein beeindruckendes Beispiel für Teamarbeit und Präzision. Ein Leichtflugzeug und ein Helikopter lokalisierten das Nashorn und lotsten es in offenes Gelände. Ein Wildtierarzt betäubte das Tier, verabreichte Sauerstoff und überwachte jeden Atemzug. Während Ranger die Umgebung sicherten, sorgte das Naturschutzteam des Reservats für einen reibungslosen Ablauf.
Während der kurzen Betäubung wurden DNA-Proben entnommen, ein Mikrochip implantiert und das Horn sorgfältig gekürzt. Minuten später erhielt das Nashorn das Gegenmittel und stand wieder auf – bereit, weiter durch den Busch zu ziehen.
Wildtierarzt Dr. Ben Muller, der den Eingriff leitete, erklärte, dass das Nashorn keine Schmerzen empfindet, da der Eingriff tatsächlich mit dem Schneiden eines Fingernagels vergleichbar ist. Vom Betäuben bis zum Aufwachen dauert die gesamte Operation weniger als 20 Minuten – und das Wohlergehen des Tieres steht dabei immer an erster Stelle.
Hubschrauberpilot Gerry McDonald von Big Game Heli Services sprach über die Präzision, die beim Abschießen der Betäubungspfeile aus der Luft erforderlich ist. Faktoren wie Wind, Gelände und die Bewegung des Tieres spielen eine entscheidende Rolle – und es gibt nur ein kurzes Zeitfenster, um sicherzustellen, dass das Nashorn in einer stabilen Position liegt, die sowohl für das Tier als auch für das Team sicher ist.
Für Conservation Manager Francois Retief ist diese Arbeit Frontarbeit im Kampf gegen Wilderei. Er erklärte, dass das Horn des betroffenen Nashorns bereits früher gekürzt wurde – es handelte sich also um eine Folgeaktion. Durch das Kürzen des Horns wird der Anreiz für Wilderer drastisch reduziert, doch solche Einsätze sind teuer. Ohne die Unterstützung von Partnern wie SAFARI FRANK könnten viele Reservate die notwendige Häufigkeit dieser Maßnahmen nicht aufrechterhalten.
Stärke durch Partnerschaft
Solche Aktionen sind kostspielig – und nicht jedes Reservat verfügt über die Mittel, sie regelmäßig durchzuführen. Genau deshalb sind Partnerschaften im Naturschutz so entscheidend. Wie das Southern African Wildlife College betont, ist jedes gerettete Nashorn das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Menschen und Organisationen.
Bei SAFARI FRANK sehen wir diese Arbeit als Teil unserer größeren Philosophie: Luxuriöses Reisen mit nachhaltigem Naturschutz zu verbinden. Jede bei uns gebuchte Safari trägt zu Projekten wie dem Nashornschutz, der Unterstützung von Rangern und der Wiederherstellung von Lebensräumen bei.
Werden Sie Teil des Wandels
Bei SAFARI FRANK sind wir überzeugt, dass Safari-Tourismus und Naturschutz untrennbar miteinander verbunden sind. Jede Gästereise beinhaltet eine Conservation Levy, die direkt Projekte wie Nashorn-Hornkürzungen, Ranger-Unterstützung und Habitat-Restaurierungen finanziert.
Frank reflektierte, dass es ohne Naturschutz bald keine Wildtiere mehr zu sehen gäbe – und ohne Tourismus keine Mittel, sie zu schützen. Reisende von heute suchen Safaris mit Sinn – und genau das fördern und leben wir.
Allein durch die Hornkürzung lässt sich die Wilderei nicht beenden – doch sie verschafft wertvolle Zeit: Zeit, um Anti-Wilderei-Einheiten zu stärken, Nashornpopulationen zu stabilisieren und die Tiere zu schützen. Und mit jeder Safari, die über SAFARI FRANK gebucht wird, werden unsere Gäste Teil dieser Geschichte.
Gemeinsam schützen wir Afrikas wilde Erben – ein Nashorn nach dem anderen.









