Margherita Peak – Ruwenzori Berge | Trekking Uganda | SafariFRANK
Private Safari

Margherita Peak – Ruwenzori Berge

"Ein 8-tägiger Trek zum dritthöchsten Gipfel Afrikas"

Preis ab 1475 EUR
Land
Uganda
Reisezeit
Ganzjährig
Dauer
7 Nächte
Safariart
Climbing & Trekking

Der Margherita Peak mit einer beeindruckenden Höhe von 5.109 Metern ist der Gipfel des Mount Stanley in den Ruwenzori-Bergen im Westen Ugandas. Diese 8-tägige Wanderung ermöglicht eine lange Akklimatisierungszeit und führt dich durch eine atemberaubende Landschaft bis zum Gipfel.

Im Gegensatz zum populäreren Kilimandscharo oder Mount Kenia, die einzeln stehende Berge mit einem relativ einfachen Auf- und Abstieg sind, ist das Ruwenzori-Gebirge Afrikas höchste Bergkette und übt deshalb einen ganz besonderen Reiz aus. Eine Wanderung des Ruwenzori-Gebirges beinhaltet stetige Auf- und Abstiege sowie das Erklimmen mehrerer Gipfel. Dies in Kombination mit viel günstigeren Preisen, einer großen Biodiversität und spektakulären Landschaft sowie weitaus weniger Tourismus macht das Wandern im Ruwenzori-Gebirge zum wohl besten Trekkingerlebnis Afrikas!

Der Margherita Peak auf 5.109 Metern Höhe am Mount Stanley im Ruwenzori-Gebirge ist Afrikas dritthöchster Berg, doch die wahre Schönheit liegt in der Begehung der Kilembe-Route, mit ihren Wäldern und Tälern, der vielseitigen Flora mit riesigen Heidekraut-Bäumen und ganzen Feldern voller Farne. Der Margherita Peak ist aufgrund der ständig neu entstehenden  Spalten technisch anspruchsvoll. Die Besteigung des Gipfels ist jedoch eher eine schwierige Kraxelei als tatsächliches Klettern. Wenn es schneit, ist der Aufstieg besonders anspruchsvoll, doch die Anstrengung wird belohnt: das Gefühl, wenn du den Gipfel erreicht hast, ist unbeschreiblich. Von hier oben hast du einen Ausblick über den Albert Peak bis in die Demokratische Republik Kongo und weiter bis nach Osten über das gesamte Ruwenzori-Gebirge.

Diese achttägige Reise wird für Menschen mit durchschnittlicher Fitness und Kletterfähigkeit empfohlen. Für diejenigen mit höherer Höhentoleranz und höherer Fitness ist es jedoch auch möglich, die Wanderung in 7 Tagen abzuschließen. Wir empfehlen dies nicht, aber für Menschen mit viel Wander- und Klettererfahrung ist dies eine Möglichkeit.

Reiseablauf in Kürze

1 Nacht Sine Camp

1 Nacht Mutinda Camp

1 Nacht Bugata Camp

1 Nacht Hunwick Camp

1 Nacht Margherita Camp

1 NachtHunwick Camp

1 Nacht Kiharo Camp

Safari Barometer

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detaillierter reiseablauf

Start beim Trekkers Hostel auf 1.450 Metern und Übernachtung in der Sine Hütte auf 2.596 Metern, was einem Höhenunterschied von 1.146 Metern entspricht.  Diejenigen, die fit sind und zum Kalalama Camp auf 3.134 Metern weitergehen wollen, können dies tun. Neben der fantastischen Aussicht hast du so mehr Zeit im Mutinda Camp, wo du zum Mutinda Lookout auf 3.975 Metern aufsteigen kannst.

Wir beginnen mit einem Spaziergang durch die Talsohle, an den hohen Bäumen der Afro Montane Forest Zone vorbei. Dies ist ein stetiger Aufstieg mit einer Vielzahl von Vögeln und der Chance, Blaumal-Meerkatzen zu sehen, die durch den Wald huschen. Manchmal sehen die Besucher Gruppen von 15 bis 20 Schwarz-Weiße Stummelaffen, die durch die Baumkronen schwingen. Es sind Sichtungen der seltenen Östlichen Vollbartmeerkatze möglich, die ein kulturelles Wahrzeichen von Bukonzo sind und durch einen Erlass des Königs, auch bekannt als “Omusinga”, unter Schutz stehen. Wahrscheinlich kannst du auch wilde Schimpansen in der Ferne hören. Es gibt eine große Vielfalt an Pflanzenarten, von Waldbäumen bis hin zu Bambusdickicht, niedrigen Sträuchern, Blumen, Pilzen und mit Moos und Flechten bedeckten Lianen, die an den hohen Bäumen hängen. Die Enock’s Falls Wasserfälle sind nur 200 Meter von der Sine Hütte entfernt – ein unglaublicher, fantastischer Anblick, der sich für ewig in deine geistige Festplatte brennen wird.

Im Sine Camp auf 2.596 Metern sind wir Holzhütten zwischen hohen Waldbäumen auf einem schmalen Grat untergebracht, wo du die Schönheit des Afro Montane Waldes genießen kannst, während du auf einen imposanten Wasserfall hinunterblickst, der weit unten über die Felsen stürzt. Manche Gäste sitzen gerne draußen und sprechen am wärmenden Lagerfeuer mit den Reiseleitern über die Berge und deren Leben in ihrer Gemeinschaft. Sine liegt direkt unter der Bambuszone und in der Umgebung leben viele verschiedene Vogelarten. 150 Meter vom Lager entfernt befinden sich die Enock Falls, die in eine üppig grüne Vegetation und hängende Lianen eingebettet sind. Wirklich atemberauend! Wir übernachten in Sine, bzw. diejenigen, die fit sind und zum Kalalama Camp auf 3.134 Metern gehen wollen, können dies tun. Neben der spektakulären Aussicht hast du so mehr Zeit im Mutinda Camp, wo du bis zur Mutinda Aussicht auf 3.975 Metern aufsteigen kannst.

Das Trekking beginnt um 8.30 Uhr und bereits kurz darauf betreten wir die Subzone des Bambus (Bamboo-Mimulopsis-Zone), mit einem steilen Anstieg mit vielen hohen Stufen. In der Regenzeit ist die Bambuszone recht schlammig und rutschig, was das Vorankommen langsam macht. Die Atmosphäre und der Wald sind jedoch gerade dann besonders schön. Wenn du 551 Höhenmeter und eine Entfernung von 1,8 km zum Kalalama Camp, das sich in der Heather-Rapanea Zone, auf 3.147 Metern befindet, geschafft hast, kannst du dich kurz bei einer Tasse Tee und Kaffee  ausruhen, bevor du zum Mutinda Camp weitergehst. Der Weg schlängelt sich auf und ab über mehrere kleine Hügel entlang eines schmalen Grats, fällt dann an der Talseite ab und steigt dann wieder hinauf, wobei er mehrere kleine Bäche kreuzt und an moosbedeckten Wasserfällen vorbeiführt. Du kletterst dann stetig am Ufer eines wunderschönen moosbewachsenen Flusses entlang, der sich über die Felsen unter imposanten Heidekraut-Bäumen stürzt, deren Stämme mit grünem Moos bedeckt sind und an dessen Ästen Bartflechten hängen. Der Weg schlängelt sich weiter, während du von dem tiefen Tal aufsteigst, das eine enorme Vielfalt an Pflanzen und Blumen beherbergt. Dieses Tal ist einzigartig mit vielen, riesigen Heidekraut-Bäumen, die eine ganz spezielle Atmosphäre schaffen – besonders magisch, wenn es neblig ist.

Am Nachmittag kannst du den Mutinda-Aussichtspunkt erklimmen (ein bis zwei Stunden aufwärts und eine Stunde abwärts). Die Aussicht ist fantastisch, wenn du auf den moosbedeckten Felsen auf 3.925 Metern Höhe stehst: dein Blick schweift über die Ruwenzori-Berge, die Stadt Kasese und den Georgesee. Für diejenigen, die auf den Margherita-Peak oder einen der Hauptgipfel klettern, ist die Besteigung der Mutinda 3.975 Meter auch eine ideale Möglichkeit, sich zu akklimatisieren und das Risiko einer Höhenkrankheit zu verringern. Übernachtung im Mutinda Camp auf 3.582 Metern Höhe.

Der Weg zum Bugata Camp ist besonders in der Regenzeit sumpfig, aber mit etwas Geschick ist es recht einfach, wenn du von Grasbüschel zu Grasbüschel gehst. Zuerst durchquerst du das Mutindatal und fährst durch Tussockgras und Wiesen, die voller Riesen-Lobelien sind, bevor du einen steilen Abschnitt hinauf zum Namusangi-Tal (3.840 Meter) mit seinen steilen Wasserfällen besteigst. Von hier aus hast du einen fantastischen Blick auf die Mutinda-Peaks. Das Namusangi-Tal ist breit, mit vielen Höhen und Tiefen, während der Weg stetig bis zum Bugata Camp auf 4.100 Metern stetig ansteigt.

Wanderung zum Hunwick’s Camp über den Bamwanjara Pass. Beim Verlassen des Bugata Camps geht es einen Grat hinauf, dann fällt es wieder leicht ab, bevor wir zum Bamwanjara Pass auf 4.450 Metern wandern, wo wir eine Hütte haben, wenn das Wetter schlecht wird. Vom Pass aus hat man an einem klaren Tag einen hervorragenden Blick auf die drei Hauptgipfel. Der Weg führt das Tal hinunter, herum um Sumpfland und einer dichten, immergrünen Vegetation, Moos,  Dendrosenecio und Lobelie. Hier ist wahrscheinlich der beste Ort im ganzen Ruwenzori-Gebirge um den Malachit-Nektarvogel zu beobachten, der sich von den vielen Lobelieblüten ernährt und hier auch seinen Brutplatz hat. Weiter geht es einige steile Abschnitte, danach folgt ein gemäßigter stetigen Aufstieg über einen Grat zum Hunwick’s Camp, das sich oberhalb eines tiefen Tals befindet und einen guten Blick auf Mount Stanley, Mt Baker, Weismanns Peak und McConnell’s Prong bietet.

Von Hunwick’s gehen wir wieder runter und über den Talboden zum Kitendara-See, der mit seinem tiefen Wasser und seiner exotischen Vegetation sehr beeindruckend ist. Von hier aus gehst du zunächst auf den Scott Elliott Pass und anschließend auf dem Grat zum Margherita Camp auf 4.485 Metern Höhe, das sich zwischen enormen Felsen befindet und Schutz vor den starken Winden bietet. Genau hier schlug der Herzog der Abruzzen sein Lager auf, als er 1906 den Margherita-Peak erreichte.

Aufwachen um 2 Uhr morgens und ein zeitiges Frühstück, bevor du um 2.30 Uhr zum Mount Stanley aufbrichst. Dies ist notwendig, da sich das dortige Klima stark verändert hat und der Berg auch während der Trockenzeit wegen dunkler Wolken und Schneefällen oftmals von 13.00 bis 16.00 Uhr nicht zugänglich ist. Wetterveränderungen geschehen innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne zwischen 10 und 15 Minuten, wenn die dichten Wolken aus den Regenwäldern des Kongo aufsteigen. Im Januar und Februar 2017 waren die Gäste hier eingeschlossen und konnten bei schweren Schneestürmen, die man in früheren Jahren während der Trockenzeit nicht kannte, nicht mehr weitergehen. Erst lange nach Einbruch der Dunkelheit, um 23 Uhr, kamen die völlig erschöpften Gäste wieder im Margherita-Camp an. Aufgrund dieses Wetterumschwungs haben wir eine exakte und nicht verhandelbare Umkehrzeit von 10 Uhr festgelegt, so dass du, wenn du den Gipfel nicht vorher erreichst, im Interesse deiner Sicherheit und ungeachtet deiner etwaigen Enttäuschung umkehren musst! Der Margherita-Gletscher hat ebenfalls unter der Erderwärmung gelitten: wenn die äußeren Ränder des Gletschers zurückgehen, wird das Eis auf einem Abschnitt von etwa 200 Metern über 60% steiler. Darüberhinaus ist ein Großteil des Gletschers unter der Oberfläche geschmolzen, was zu Hohlräumen unter dem Eis führt und man darin einbrechen könnte. Daher ist es unbedingt notwendig, dass sich die Gäste an die Erklärungen und Anweisungen der Reiseleiter halten.

Für diejenigen, die weniger Bergsteig-Erfahrung haben, empfehlen wir, auf dem Stanley-Gletscher zu bleiben und einen guten Aussichtspunkt auf einem Felsvorsprung am Südrand des Alexandra Peak zu ersteigen, um einen fantastischen Blick auf den Kongo und die unteren Bergrücken zu genießen.

Nach der Besteigung des Gipfels auf 5.109 Metern geht es dann direkt hinunter zum Hunwick’s Camp auf 3.874 Metern.

Entfernung zum Kiharo Camp 11km, Gehzeit 4 bis 7 Stunden

Vom Hunwick’s Camp aus beginnen wir den Tag mit dem Aufstieg auf einen Grat zum McConnell’s Prong, wo du die beste Aussicht auf alle drei Gipfel und den Scott Elliott’s Pass hast, bevor du den Oliver’s Pass auf 4.505 Metern erreichst. Die Entfernung vom Hunwick’s Camp zum Gipfel des Olivers Passes beträgt 3 km. Der Weg führt dann unterhalb des Weismann’s Peak zur Flussmünding des Nyamwamba River, der von Kilembe und Kasese zum Georgsee im Queen Elisabeth National Park fließt.

Wenn du den Weismanns Peak ,4.620 Meter vom Olivers Pass entfernt, besteigen möchtest, kannst du dies gegen einen Aufpreis von 20$ tun. An einem klaren Tag hast du einen fantastischen Blick auf Margherita und Mount Stanley, Mt Speke und Mt Baker.

Nach dem Überqueren des Nyamwamba River schlängelt sich der Weg talwärts zum Kiharo Camp, das sich in einem tiefen Tal mit hohen Klippen und dichter Vegetation befindet. Auf dem Weg nach unten durch das Tal und sumpfige Gebiete steigst du über einen Grat voller Steine und Erde, der hier fehl am Platz zu sein scheint. Tatsächlich wurde er von langsam laufenden Gletschern dorthin geschoben, die schließlich aufhörten, sich zu bewegen, schmolzen und einen Haufen Stein und Schutt an dem Ort hinterließen, an dem der Gletscher einst stand.

Entfernung Kiharo Camp bis zum Parktor 12,2 km und weitere 2,8 km bis zum Trekkers Hostel. Zeit, um 5 bis 8 Stunden zu Fuß zu gehen, so dass diejenigen, die nach Kampala zurückfliegen oder zu anderen Aktivitäten aufbrechen müssen, Kiharo früh verlassen müssen.

Der Weg in das Nyamwamba Valley führt meist bergab und ist absolut atemberaubend mit wunderschönen Ausblicken, moosbedeckten Felsen entlang des Flusses, treppenartigen Wasserfällen, tiefen Tälern und den wohl schönsten Wäldern in den Ruwenzori-Bergen. Es hat sechs Jahre gedauert, bis wir für diesen Abschnitt eine Route gefunden haben, die für Touristen zumutbar und einfach zu begehen ist. 1937 versuchte der Entdecker und Geologe McConnell, einen Weg nach oben von diesem Tal aus zu finden, scheiterte aber und musste nach einer anderen Route suchen – aber du kannst diese schöne Gegend nun tatsächlich erkunden.

Wenige Kilometer vom Kiharo Camp entfernt biegt der Weg nach rechts ab, um am Fluss entlang zu gelangen. An nicht so stark bewachsenen Orten kannst du einen Ducker sehen, der sich still und leise auf kleinen Lichtungen grast, während du den Fluss entlang gehst. Wenn du magst, kannst du aber auch direkt im Fluss laufen und von Stein zu Stein hüpfen. Ein paar Kilometer flussabwärts wird es sehr steil mit einer Vielzahl von Wasserfällen, so dass wir uns vom Fluss entfernen und einem schmalen Grat folgen müssen, um extrem steile Abschnitte zu umgehen. Am Fuße des Flusses treffen wir wieder auf den Fluss, wo es auf einem riesigen Felsüberhang einen Platz zum Ausruhen gibt. Nachdem du einen kleinen Bach überquert hast, steigst du einen sanften Hang hinauf, bevor du zum Fluss zurückkehrst, um weitere Wasserfälle zu vermeiden, die nicht passierbar sind. Der Wald entlang dieses Abschnitts ist überwältigend schön und voller Leben mit vielen Vögeln, Primaten, Duckern und Buschschliefern. Ein einmaliges Erlebnis und der Abschluss einer fantastischen Wanderung.

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