Kenia

"Kenia bietet so viel mehr als Karen Blixens 'Jenseits von Afrika'.”

„Die Masai Mara ist unbestritten die fotogenste Safari-Location in Afrika und Kenia beeindruckt mit seiner großen Vielfalt, sowohl was die Landschaften wie auch die Bewohner des Landes betrifft!“

Kenia hat einfach alles: von den tropischen Korallenmeeren und weißen Stränden des Indischen Ozeans bis hin zum kälteren Klima der Hochebenen im Westen, von den trockenen Savannen des Südens bis zur Halbwüste am Lake Turkana im Norden. Eben dieses Vielfalt ist es, die viele verschiedene Safarioptionen und außergewöhnliche Erlebnisse für die Reisenden möglich macht.

Der berühmteste Ort ist der Masai Mara Nationalpark, der Teil des riesigen Serengeti-Mara-Ökosystems ist und die höchste Konzentration an großen Wildtieren auf dieser Erde beheimatet.

Die regelmäßige große Tierwanderung von über zwei Millionen Gnus und hunderttausenden von  Zebras dauert das ganze Jahr über an. Die Herden bewegen sich im Uhrzeigersinn über die Ebenen der Serengeti und der Mara und folgen dabei den Regenfällen. Die berühmten Mara River Crossings (Mara-Flussüberquerungen) finden in der Regel von Juli bis Oktober eines jeden Jahres sowohl in Kenia als auch in Tansania statt, in einem grandiosen Spektakel, das oft als die größte Show der Welt bezeichnet wird!

Interessant für Reisende ist die Tatsache, dass sich viele Safari-Ziele in Kenia in einer Höhenlage von ungefähr 2.000 Metern über dem Meeresspiegel befinden.  Daraus ergeben sich zwei wesentliche Vorteile im Vergleich zu anderen Safari-Destinationen:

1) Es wird nicht so heiß wie in anderen Regionen – Abends kann es manchmal sogar frisch und kühl sein, was großartig ist!

2) In diesen Höhenlagen besteht ein sehr geringes Malariarisiko, was sie zum idealen Urlaubsziel für Familien mit Kleinkindern macht.

Ein weiterer sehr interessanter Aspekt zu Kenia ist, dass die Trophäenjagd hier seit mehr als 40 Jahren verboten ist. Das hat dazu geführt, dass die Tiere keine Angst vor den Fahrzeugen haben und man sich ihnen dadurch in bestimmten Gebieten einfacher annähern kann. Weil die Jagd nach Elfenbein drastisch abgenommen hat, gibt es hier Tiere mit sehr gut entwickelten Stoßzähnen und Hörnern zu sehen – ein großartiger Anblick!

safariFRANK unterstützt keine allzu enge Interaktion mit einigen Tieren – so gibt es bei unseren Safaris zum Beispiel keine Geparden, die auf Fahrzeuge klettern. Wir bevorzugen die respektvolle Annäherung an entspannte Großtiere. Eine beeindruckende und unvergessliche Erfahrung, die an vielen anderen Orten so nicht möglich ist.

Kenia kann auch auf eine weitere große Erfolgsgeschichte zurückblicken – das “Conservancy-Modell”,  bei dem private Unternehmen und lokale Grundbesitzer beim Naturschutz zusammenarbeiten.

Bei den Modellen gibt es verschiedene Arten der Umsetzung. Meist läuft es so, dass  die örtlichen Communities das Land für den Naturschutz und Ökotourismus zur Verfügung stellen. Im Gegenzug erhalten sie finanzielle Einnahmen, bezahlte Arbeit und  Weiderechte für ihr Vieh. Diese besondere Art der Zusammenarbeit führt manchmal dazu, dass Safaribesucher direkt neben den Wildtieren auch Rinder sehen. Für uns ein guter Kompromiss, denn ohne diese Regelung gäbe es überhaupt keine Wildtiere in diesen Gebieten und zudem viel mehr Druck auf die Nationalparks. Diese Partnerschaft sorgt zudem für die Erhaltung traditioneller Weidewirtschaft. Ein tolles Ergebnis für alle Beteiligten!

Fast Facts:

  • Kenia ist Heimat für rund 55 Millionen Menschen, die aus mehr als 40 verschiedenen Stammeskulturen bestehen.
  • Die Safari, wie wir sie kennen, wurde hier erfunden. Safari ist das Wort für ‚Reise‘ auf Suaheli.
  • Ein über 40-jähriges Jagdverbot hat dazu geführt, dass Tiere sehr zugänglich sind.
  • Der Äquator verläuft durch das Land, ebenso wie das Great Rift Valley.
  • Es gibt eine große landschaftliche Vielfalt, von weißen Stränden bis zum kenianischen Hochland.

 

Warum es uns dort gefällt:

  • Die lange Geschichte der Safarikultur und die enge Safargemeinschaft.
  • Die privaten Naturschutzgebiete sind großartige Naturschutzmodelle, die mit den Einheimischen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass diese auch tatsächlich davon profitieren.
  • Hier befinden sich Reservate in großen Höhenlagen, die das Malariarisiko für Kinder deutlich verringern.
  • Die vielfältigen Landschaften – von der berühmten Masai Mara bis zum WILD Lake Turkana: Kenia hat einfach alles!
  • Der Masai Mara Nationalpark, die unbestritten fotogenste Safari-Destination auf diesem Planeten!
  • Kenia ist mit Direktflügen nach Nairobi sowohl von den USA als auch von Europa aus sehr gut zu erreichen.

Wohin reist man am besten in Kenia?

Wir haben Kenia in sechs Safariregionen unterteilt: die Masai Mara und private Naturschutzgebiete, Laikipia, Amboseli & Tsavo, Nordkenia, die kenianische Küste und Nairobi.

Safaris in Kenia werden fast ausschließlich durch Flüge zwischen diesen Orten mit Linienflügen von Nairobi aus durchgeführt. Auf einer typischen Safari werden drei dieser Orte besucht. Einer davon ist die Mara, eine ideale Safari-Location für Anfänger.

Kenia hat eine lange Geschichte als Safari-Destination und wurde im Laufe der Jahre durch zahlreiche Schriftsteller, Filme und Fernsehsendungen berühmt. Safaritouristen lieben das Land für seine Gastfreundschaft, die zahlreichen familiengeführte Safarianbieter und den ausgezeichneten Service.

Ziele in Kenia

Beste Reisezeit

 

Kenia liegt am Äquator – dadurch kann es einige Wetterschwankungen geben. Das Land beheimatet auch einige Safari-Locations in hohen Lagen von bis zu 2.000 Metern über dem Meeresspiegel, was zu milden bis kalten Temperaturen an diesen Orten das ganze Jahr über führt. In bestimmten Gebieten, insbesondere in Laikipia, ist es nicht ungewöhnlich, dass man das ganze Jahr über ein Kaminfeuer auf seinem Zimmer brennen hat. Besucher sind oft überrascht, wie kühl es werden kann, weshalb wir warme Kleidung für die Game Drives empfehlen.

Kenia hat, ähnlich wie Tansania, vier Hauptsaisons. Es gilt als ganzjähriges Reiseziel, aber die Jahreszeit, in der Sie Kenia besuchen, wird sich stark darauf auswirken, was Sie sehen und erleben werden – also wählen Sie die richtige Saison für genau das Erlebnis, das Sie sich wünschen.

 

Die „lange Regenzeit“ (März, April & Mai)

Zu diesem Zeitpunkt gibt es in Kenia die meisten Niederschläge, und dies jedes Jahr ziemlich konstant. In der Regel gibt es in dieser Saison jeden Nachmittag sehr starke Regenfälle. Safaris zu dieser Jahreszeit können kompliziert sein, da sich die Straßenverhältnisse verschlechtern und Tiere sich auf viele verschiedene Wasserquellen verteilen. Wenn Sie in dieser Zeit auf Safari gehen, bekommen Sie vielleicht nasse und matschige Füße – aber das gehört zum Spaß dazu!

Auf der anderen Seite werden genau dann viele Tierbabys geboren, der Himmel ist am schönsten und die Natur strotzt nur so vor neuem Leben. Es ist auch die ruhigste Zeit des Jahres, um zu reisen. Eine Safari zu dieser Jahreszeit ist ein exklusives Erlebnis, das sie nur mit wenigen anderen Touristen teilen müssen.

 

Die „kurze Regenzeit“ (November & Dezember)

Hier sind die Regenfälle nicht so intensiv wie in der Hauptregenzeit, können aber unvorhersehbar sein und von Jahr zu Jahr stark variieren. Eine Safari zu dieser Jahreszeit kann ein sehr tolles Erlebnis sein,  vorausgesetzt, es stört Sie nicht, dass es  ab und an ein wenig regnen kann.

 

Die „lange Trockenzeit“ (Juni bis Oktober)

Dies ist die Hochsaison für den Tourismus in Kenia und Niederschläge sind ungewöhnlich, da die Tage normalerweise klar und sonnig sind. Bedenken Sie aber, dass die Temperaturen je nach Standort und Höhe variieren. In Hochlagen wie der Masai Mara und Laikipia kann es ziemlich kalt sein, besonders auf Game Drives am frühen Morgen! Die lange Trockenzeit gilt als die beste Zeit für eine Safari, da sich die Tiere um Wasserquellen versammeln, was es einfacher macht, viele von ihnen an einem Ort beobachten zu können.

Zwischen August und September beginnt die jährliche Gnu-Wanderung über den Mara River, ein einmaliges Ereignis, das auf der Bucket-List vieler Reisender steht!

 

Die „kurze Trockenzeit“ (Januar & Februar)

Dies ist der Zeitraum zwischen der kurzen und langen Regenzeit. Regen kann hier nicht völlig ausgeschlossen werden, es ist jedoch eine ideale Zeit für eine Safari-Reise. Viele Gebiete sind durch die kurzen Regenfälle noch grün, so dass hier besonders tolle Fotos mit leuchtenden Farben gemacht werden können. Besonders spannend ist diese Saison für Vogelbeobachter, da die Zugvögel von ihrer Reise zurückkgekehrt sind.

Erfahre hier mehr über die besten Reisezeiten für Afrika.

Unser Tipp

Am besten bleibt man in den privaten Naturschutzgebieten rund um den Masai Mara Nationalpark. Hier befinden man sich abseits der großen Massen und trägt mit seinem Aufenthalt direkt zum Erhalt des Gebietes bei!

Die meisten Lodges in den privaten Naturschutzgebieten bieten Tagesausflüge in den Nationalpark an, damit man die River Crossings (Flussdurchquerung) erleben kann. In diesen Gebieten werden zudem Offroad-Fahrten sowie Nachtfahrten und Walking Safaris angeboten. Diese Aktivitäten machen den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis!

Ab nach Kenia

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