Masai Mara Safaris | SafariFRANK
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Masai Mara

“Das Masai Mara Naturschutzgebiet ist weltberühmt – zu Recht, denn kein anderes Safari-Gebiet ist so fotogen und atemberaubend wie die Masai Mara!”

Die Masai Mara und seine Umgebung sind eine Safari-Destination wie aus dem Bilderbuch. Stellen Sie sich vor, Sie stehen unter einer einsamen Dattelpalme und vor Ihnen erstreckt sich die Weite der Mara-Ebene. Sie saugen die Schönheit in sich auf und halten Ausschau nach der afrikanischen Tierwelt, die hier beheimatet ist. Es ist wie im Film – kein Wunder, dass die BBC-Serie “Big Cat Diaries” und Disney’s “Im Reich der Raubkatzen” hier gedreht wurden!

 

Die Masai Mara liegt im südwestlichen Kenia und grenzt im Süden an Tansania, im Osten an die Loita Hills und im Westen an den 400-Meter hohen Siria-Oloololo-Steilhang. Durch den Masai Mara Nationalpark fließen zwei Hauptflüsse, der Mara River und der Talek River, die das Gebiet in drei Territorien teilen. Das Naturschutzgebiet ist ein kleiner, aber sehr bedeutender Teil des weiträumigen und unbegrenzten Serengeti-Mara Ökosystems.

Die periodische Gnu-Migration (oder: große Gnuwanderung) geschieht im Uhrzeigersinn zwischen der Serengeti und dem Masai Mara Reservat, die genaue Route hängt dabei vom Niederschlag und der Beschaffenheit des Weidelandes ab.

Jahr für Jahr kommen im Juni oder Juli riesige Gnu- und Zebraherden von der Serengeti in die Masai Mara auf der Suche nach grüneren Weiden. Diese entstehen aufgrund der langen Regenzeit zwischen März und Mai. In dieser Zeitspanne finden die weltberühmten „Crossings“ statt, bei denen die Gnus und Zebras den Mara und Talek River überqueren, in denen die dort beheimateten Krokodile bereits auf sie warten.

Die große Tierwanderung gilt als eines der Naturweltwunder und ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Folge davon ist jedoch auch ein starker Besucheranstieg in der Masai Mara. Es ist kein seltener Anblick, wenn über 50 Fahrzeuge, darunter auch Mini-Vans, sich um den besten Fotospot am Fluss streiten. Um diesen unnötigen Zirkus zu vermeiden, legen wir Ihnen ans Herz, während der Hauptreisezeit von Juni bis Oktober sich in einem der privaten Naturschutzgebiete aufzuhalten anstatt im offiziellen Reservat.

Tagesausflüge zu den River Crossings sind dabei möglich, aber glauben Sie uns, Sie werden sehr dankbar dafür sein, danach den Menschenmassen entfliehen zu können. Die große Tiermigration ist so viel mehr als die bloße Flussüberquerung. Mit den richtigen Tourveranstaltern und Guides ist es relativ einfach, ein ganz besonderes Spektakel zu beobachten: Zehntausende von Tieren, die sich über die weiten Ebenen der Mara bewegen – und das ganz ohne viele Menschen um Sie herum.

 

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten.

 

Die Masai Mara Naturschutzgebiet

 

Der Nationalpark umfasst ungefähr 1.500 Quadratkilometer. Er besteht hauptsächlich aus sanften Hügeln und Grasebenen und wird durch den Mara und Talek River in drei Gebiete aufgeteilt. Es gibt nur zwei Brücken, mit denen der Mara River überquert werden kann. Der kleinere Talek River kann an einigen Stellen per Fahrzeug überquert werden, das hängt jedoch vom Wasserstand und der Straßenbeschaffenheit zum jeweiligen Zeitpunkt ab. Der Südosten des Reservats, nahe der Grenze zu Tansania und entlang des Sand Rivers ist ganz besonders spektakulär – dieses Gebiet haben Sie ohne störende Menschenmassen fast allein für sich.

In der Masai Mara gibt es keine festgelegte Route für die Tiermigration und auch kein bestimmtes Muster. Nachdem die großen Herden den Mara River in Tansania überquert haben und zur Mara gezogen sind, bewegen sie sich weiter nördlich in das westliche Gebiet namens „Mara Dreieck.“ Ein Großteil der Tiere zieht Richtung Osten und überquert den Mara River erneut, um in den östlichen Teil des Reservats zu gelangen. Mindestens ebenso viele Tiere ziehen nordwärts und überqueren die Flüsse an anderen Stellen. Diese Herden gehen anschließend weiter in den äußersten Norden und Osten und verteilen sich über die weitläufigen Naturschutzgebiete innerhalb des Reservats. Währenddessen überqueren sie die beiden Flüsse mehrfach, immer auf der Suche nach grüneren Weiden, angetrieben von ihrem Instinkt und ihrer Angst vor Raubtieren, die ihnen gefährlich werden könnten.

Aus diesem Grund gibt es nicht DEN einen Platz, um die Migration und die River Crossings zu beobachten. Stattdessen können Sie dieses Naturschauspiel über ein großes Gebiet und mehrere Monate hinweg erleben. Von fast allen Orten können Sie die große Tierwanderung sehen, wenn Sie Ihren Besuch während des Migrations-Zeitraums planen.

Die Tiermigration ist und bleibt ein einmaliges Erlebnis, aber es kann dabei ganz schön voll werden. Wir empfehlen, sich in einer der privaten Naturschutzgebiete aufzuhalten, die das Reservat umgeben. So vermeiden Sie die Massen an Besuchern. Ebenfalls eine gute Idee ist ein Besuch außerhalb der Migrations-Saison, denn in der Masai Mara können Sie das ganze Jahr über viele Wildtiere beobachten.

 

Die privaten Naturschutzgebiete der Masai Mara

 

Der Mara Nationalpark ist entlang seiner Grenzen im Norden und Osten von privat geführten Naturschutzgebieten umgeben. Dabei handelt es sich um ehemalige Viehweiden. In enger Abstimmung mit den Massai, denen das Land gehört, wurden diese Areale in ökologische Tourismusanlagen umgewandelt. Die Landbesitzer verzichten darauf, das Gebiet zu bewohnen und erhalten im Gegenzug ein regelmäßiges Einkomme von den Safari-Tour-Veranstaltern. Ein Großteil der Massai ist darüber hinaus dazu berechtigt, ihr Vieh auf den Gebieten weiden zu lassen, unter strengen Auflagen zur Einhaltung des Naturschutzes.  Viele der Massai arbeiten in den Camps – perfekt für alle Seiten, da sie hier geboren wurden und aufgewachsen sind und das Gebiet wie ihre Westentasche kennen. Dieses Modell der Umwidmung ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Das Naturschutzgebiet ist mittlerweile größer als das offizielle Reservat und hat sich mittlerweile zu einem zusammenhängenden, geschützten Ökosystem entwickelt. Derzeit gibt es acht private Naturschutzgebiete, Tendenz steigend. Da jedes dieser Gebiete im Privatbesitz der wenigen Tourveranstalter ist, die Mitglieder sind, können sich die Besucher auf eine sehr exklusive Erfahrung freuen. Darüber hinaus werden Walking Safaris und verantwortungsbewusste Off-Road-Trips sowie Nachtfahrten angeboten, die das Gesamtpaket abrunden.

 

Mara Naboisho Naturschutzgebiet

 

Naboisho bedeutet “zusammenkommen” und besteht aus über 200 Quadratkilometern an abwechslungsreichem Lebensraum. Das Gebiet beherbergt große Tierpopulationen und eine stattliche Anzahl an Raubtieren, inklusive des höchsten Löwen-Vorkommens in der Mara. Dem Naturschutzgebiet gehören sieben Mitglieder an und beheimatet den Ausbildungsbetrieb Koiyake Guiding School. Das Gebiet hat mit OI Seki seinen eigenen Flugplatz mit einem regelmäßigen Flugbetrieb.

 

Mara North Naturschutzgebiet

 

Mara North an der nördlichen Grenze des Nationalparks wurde 2009 gegründet und besteht aus über 300 Quadratkilometern. Die Mara North Naturschutzgebiet ist ein bedeutender Korridor für die Wildtiere und das Ökosystem. Über 800 Landbesitzer überlassen ihr Land dem Naturschutzgebiet. Die Zusammenarbeit ist ein lebendiger Beweis für ein funktionierendes Modell für die Umwandlung von Viehweiden zu Naturschutzgebieten. Hier befindet sich die legendäre „Leopard Gorge“, berühmt als Aufzuchtzentrum für die großen Wildkatzen der Greater Mara. Das Naturschutzgebiet ist Heimat für eine große Anzahl von Wildtieren und aufgrund der Weiderechte der Massai bekommen Sie hie und da auch Vieh zu Gesicht.

 

 

Olare Motorogi Naturschutzgebiet

 

Die Olare Motorogi Naturschutzgebiet wurde im Mai 2006 gegründet und dient als Paradebeispiel für seine Naturschutzarbeit unter Einbeziehung der lokalen Community. Das Gebiet umfasst 139 Quadratkilometer, von denen sich 89 in Olare Orok und 50 in Motorogi befinden. Diese beiden Gebiete werden als ein Naturschutzgebiet verwaltet.

Olare Orok ist federführend im nachhaltigen Tourismus in der Masai Mara. Pro Camp ist die Anzahl an Zelten auf zwölf begrenzt, wobei jedem Zelt mindestens 3 Quadratkilometer an Beobachtungsfläche garantiert werden.

Diese Gegend, die nördlich der Grenze des Nationalparks liegt, gilt als eines der besten Gebiete für Wildtierbeobachtungen, mit einer Vielzahl an Raubtieren und einer der höchsten Löwen-Dichten auf der ganzen Welt. Dies in Kombination mit der relativ geringen Anzahl an Safarigästen und dem vielfältigen Angebot an Touren machen dies zu unserem Lieblingsgebiet in der gesamten Mara!

 

Ol Derikesi Naturschutzgebiet

 

Hierbei handelt es sich um ein recht kleines Naturschutzgebiet, die in der hinteren, südöstlichen Ecke der Greater Mara liegt. Das einzige Mitglied ist Cottar’s 1920s Safari Camp, welches sich an einem Hügel befindet, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über Tansania und die Serengeti hat. Vom Camp aus gelangen Sie einfach in den südlichen Teil des Masai Mara Nationalparks sowie in das spektakuläre Gebiet entlang des Sand River.

 

Lemek und Ol Chorro Naturschutzgebiete

 

Diese beiden Naturschutzgebiete im äußersten Norden der Greater Mara umfassen ein außerordentliches Terrain, das aus Grasebenen und kleineren Tälern entlang saisonal entstehender Gewässer besteht. Nachdem es ordentlich geregnet hat und wenn das Gras grün und saftig ist, ist diese Gegend besonders fotogen und voller Wildlife. Wer den Film kennt, fühlt sich direkt an „Jenseits von Afrika“ erinnert. In der Gegend gibt es einige sehr empfehlenswerte, kleine, familiengeführte Camps, die recht günstig sind.

Reisezeit

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GoodGoodGoodMixedMixedGoodBestBestBestBestGoodGood
Am besten = Am besten Gut = Gut Gemischt = Gemischt

Warum es uns dort gefällt

  • Die typischen Grasebenen, die sanften Hügel und das atemberaubende Tierleben machen diese Gegend unfassbar schön. Ein absolutes Paradies für Fotografen!
  • Die unglaubliche Dichte an Wildtieren über das ganze Jahr hinweg und die Nahbarkeit der großen Raubkatzen und anderen Wildtiere.
  • Die privat geführten Naturschutzgebiete um den Nationalpark herum sind ein tolles Erfolgsbeispiel für die Umnutzung!
  • Da das Gebiet relativ klein ist, sind Fahrten von den Naturschutzgebieten zum Masai Mara Nationalpark und zum Mara River einfach realisierbar.
  • Die Mara ist ein Paradies für Raubtiere und einige Gebiete haben eine der dichtesten Löwen-Populationen auf der Welt.

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